2. Stammtisch mit traumhafter Ostsee-Ausfahrt

"9:45 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Am Leuchtenfeld, Travemünde"
Mehr hatten Marcus und Babetté nicht verraten. Gutes Wetter war vorbestellt und gute Laune haben wir sowieso immer im Gepäck. Natürlich waren alle gespannt auf das, was uns denn wohl erwartete.
Es reisten drei Fahrzeuge mit insgesamt sechs Personen an. Die Kennzeichen-Palette zeigte diesmal HEI (Heide), PI (Pinneberg) und RZ (Ratzeburg). Zunächst überraschte uns Babetté mit einer neuen Sonderausstattung, die es so wohl nur für den CLK gibt. SA-Code Nr. 10.000: FKrmNh = Frühstücks-Kofferraum mit Nebelhorn. Die Kofferraumklappe wird wie üblich per Funkfernbedienung geöffnet, hierbei ertönt dann das akustische Signal eines Nebelhorn und im Kofferraum wird dann automatisch ein leckeres Frühstück mit heissem Kaffee, frischbelegten Brötchen, (Wurst und Käse), frischgebackenem Erdbeerkuchen und Hugo SpriZZ 2Go, also ein weinhaltiger Cocktail mit Holunderblüte & Minze, angeboten. Wirklich, eine tolle Neuerung und sogar ausreichend für sechs Personen. Allein für dieses Erlebnis vorab schon mal vielen Dank.

Fast 35 Monate hat es gedauert, bis ich es endlich wieder geschafft hatte, den heissbegehrten und berühmten Pokal für den Letzten, zurück zu erobern. Und Marcus liess es sich natürlich nicht nehmen, mir diesen ganz feierlich zu überreichen.

Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es dann zu Fuss, immerhin rund 50 Meter, zum ältesten Leuchtturm Deutschlands. In seiner jetzigen Form erbaut 1539. Vor dem 31 Meter hohen Backstein-Gemäuer erwartete uns der Leuchtturmwärter Burkhard Wunder. 142 Stufen galt es zu erklimmen, um bis zum ehemaligen Leuchtfeuer hinauf zu kommen. Und Herr Wunder machte seinem Namen alle Ehre, denn er erzählte uns auf den einzelnen Zwischenstationen, also den Stockwerken, viel Wissenswertes von und über den Turm. Einiges entpuppte sich aber doch schnell als reines Seemannsgarn. 1972 wurde neben dem altehrwürdigen Turm das Maritim gebaut, welches den Turm seeseitig verdeckt. Daraufhin wurde das Leuchtfeuer abgeschaltet und 1974 neu oben auf dem Dach des Hotelgebäudes in 115 Meter Höhe neu installiert. Somit hat Travemünde jetzt das höchste Leuchtfeuer in ganz Europa.
Nun sollte die Ausfahrt aber beginnen. Über viele kleine und verwinkelte Strassen ging es quer durch Travemünde und Häven. Nächstes Ziel war der kleine Hafen in Niendorf. Noch genauer: Klüvers Hafen-Räucherei. Eine kleine, aber feine, Fischgaststätte. Hier wurde dann erst einmal lecker zu Mittag gegessen. Ob nun Rotbarsch, Dorsch oder Scholle, alles frisch zubereitet und mehr als reichlich in der Portionsgrösse. Und das zu sehr humanen Preisen. Was will man mehr?
Weiter ging es dann, wieder über Häven, nach Warnsdorf, zu Karls Erlebnishof. Erdbeerfelder, soweit das Auge reicht, aber die beliebten roten Früchte suchte man vergeblich. Auf Grund der Witterung wird es wohl noch ein bis zwei Wochen dauern. Doch dafür gibt es im hiesigen Hofladen alles Mögliche, was das Herz begehrt.
Erneut wurde Fahrt aufgenommen. Es ging, wie nicht anders zu erwarten, wieder über Häven, Richtung Timmendorfer Strand. Die Strandallee entlang, vorbei an den Häusern der Reichen und der Noch-Reicheren, bis nach Scharbeutz. Ziel war das Café Wichtig. Direkt am Strand und unweit von der Seebrücke. Hier gab es erstmal ein erfrischendes Getränk und wer wollte, bekam auch noch einen Eis-Becher. Anschliessend gingen wir dann noch auf die Seebrücke.

Wieder zurück am Parkplatz wurde sich dann noch einige Zeit über alles Mögliche unterhalten, ehe wir uns von einander verabschiedeten.
Also noch mal, ein ganz grosser Dank an Marcus und Babetté.

Fazit: Einfach erstklassig, das zweite Treffen und gleich mit Ausfahrt,. So etwas können wir ruhig öfter machen!


Bilder findet ihr unter Events