4. Stammtisch und Treffen auf Gut Hasselburg und in Altenkrempe

"Mutter und ich haben alles vorbereitet ...", so die Worte von Claus. Und es ist alles dabei, schwärmte er schon im Vorwege. Also liessen wir uns gern überraschen. Herrlichstes Wetter gab es obendrein dazu.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt zehn Personen an. Diesmal zeigte die Kennzeichen-Palette HEI (Heide), IZ (Itzehoe), PI (Pinneberg), PLÖ (Plön) und RZ (Ratzeburg) an. Marcus hatte zwar auch zugesagt, kam dann aber doch nicht.

Als Treffpunkt hatte Claus den sehr gut ausgebauten Parkplatz von dem Gut Hasselburg heraus gesucht. Das Gut gründet auf einem befestigten Herrensitz des späten Mittelalters. Das Herrenhaus war ursprünglich ein für Holstein typisches, von Wassergräben umgebenes Doppelhaus, welches im 18. Jahrhundert weitgehend durch einen barocken Um- und Neubau ersetzt wurde. Das Herrenhaus ist ein zweistöckiger und neunachsiger Bau mit einem Walmdach und einem übergiebelten Mittelrisalit. Mit seiner festlichen Halle und illusionistischen Deckenmalereien gilt es als bedeutendes Zeugnis der Raumkunst in Schleswig-Holstein. Dem Herrenhaus zur Seite gestellt sind zwei frühere Kavaliershäuser, die gemeinsam mit dem Hauptbau einen nahezu schlossartigen Ehrenhof bilden. Dem Ensemble aus Herrenhaus und Nebengebäude steht ein grosser Wirtschaftshof gegenüber. Die ehemalige Scheune, eine der grössten, reetgedeckten und gut erhaltenen im Lande dient heute der Kultur, vor allem grossen Konzerten. Das grosse Torhaus von 1763 wurde nach Entwürfen Georg Greggenhofers errichtet. Es ist eines der grössten Torhäuser in Schleswig-Holstein.

Gleich neben der riesigen Anlage gibt es noch ein kleines Museum, welches wir gern besichtigten. Das Museum
Alte Meierei wurde im März 2009 von Maria-Elisabeth Gräfin zu Stolberg gegründet. Und die Gräfin höchstpersönlich führte uns selbst durch die Räume und hatte zu allem vieles zu erzählen.

Weiter ging die Fahrt dann ins nahegelegene Altenkrempe. Hier besuchten wir zu nächst die
Basilika. Der Bischof von Lübeck und die Grafen von Schauenburg liessen das Gotteshaus bauen, das 1197 erstmalig urkundlich erwähnt wird. Übrigens, in dieser Kirche wurde Ellen konfirmiert.

Unsere Fahrzeuge konnten wir auf dem Parkplatz der Kirche stehen lassen, denn nun ging es in den
Kremper Krug, welcher praktischer Weise genau gegenüber der Kirche zu finden ist. Das Team um die Inhaberin Frau Janett Würrer hatte extra für uns eine langen Tafel im angrenzenden Garten eingedeckt und wir wurden mit allerlei Köstlichkeiten der Region verwöhnt. Wie immer wurde über vieles gesprochen und viel gelacht. Weiter wurde beschlossen, dass wir im Jahr 2015 wieder eine mehrtägige Reise machen werden. Weiter Details hierzu findet ihr im Forum, (nur zu lesen, wenn man eingeloggt ist).

Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass Walter und Ruth diesmal die Letzen waren und Claus heute Geburtstag hatte.

Fazit: Ein ganz tolles Treffen mit vielen interessanten Höhepunkten. Wir hatten wieder mächtig Spass. Noch einmal herzlichen Dank an Claus und Ellen.


Die Fotos findet ihr unter Events.