Von Ruhwinkel nach Plön

Das zweite Treffen war ein voller Erfolg. Und das in jeder Hinsicht. Wir hatten erstklassiges Wetter, es herrschte eine super Stimmung und wir hatten jede Menge Spass.
"Erste Aufgabe" eines jeden Teilnehmer war es, das kleine Dörfchen Ruhwinkel und die dortige Dorfstrasse zu finden. Denn genau hier liegt der Schnittpunkt auf der Landkarte Schleswig-Holsteins. So hatte quasi jeder den gleichen Anfahrtsweg. Oder anders gesagt, in Mittelpunkt des Stern haben wir uns getroffen.
Insgesamt reisten sieben Fahrzeuge oder 15 Personen an.
Die Kennzeichen-Palette zeigte diesmal HEI (Heide), HL (Hansestadt Lübeck), RD (Rendsburg), SE (Bad Segeberg), PI (Pinneberg) und PLÖ (Plön).
Die Familie Speer bereitete uns dann im Hotel Landhaus einen herrlichen Kaffee. Wer wollte, bekam auch Cola oder Apfelschorle.
Nach gut einer Stunde gemütlichen Plaudern machten wir uns dann auf den Weg nach Plön. Genauer gesagt zum Anleger Fegetasche. Während der Fahrt zeigte ich dann allen Navigations-Besitzern, dass man sehr wohl links abbiegen kann, auch wenn das "Navi" was anderes sagt. (Oder behauptet noch irgendjemand, dass es technisch nicht möglich ist, über so eine komische, weisse, durchgezogene Linie zufahren?)
Gegen 13 Uhr bestiegen wir dann unser Schiff, die MS Grünau und genossen eine herrliche zweistündige 5-Seen-Fahrt. Es ging über Edebergsee, Höftsee, Behlersee, Langensee, Dieksee und wieder zurück. Witzig war vor allem die Tatsache, dass ausgerechnet unsere Cabriolet-Fahrer sich vor dem See- und Fahrtwind ins Unterdeck an Bord flüchteten.
Doch zwei Stunden sind eine lange Zeit und langsam wurden alle vom Hunger heimgesucht. Da machte Kristian, (MB-190-1.8), den Vorschlag, "Wir fahren zum Eutiner Schloss, dort kann man gut essen."
Natürlich war die ganze Truppe sofort dafür und nun war unser Kristian richtig gefordert, denn er musste und sollte den Convoy anführen. Also von Plön Fegetasche zum Eutiner Schloss. Aber er hat das, auch mit Hilfe seines Vaters, ganz klasse gemeistert.
Am Schloss angekommen, musste wir dann feststellen, dass es bis zum besagten Restaurant, welches sich am Marktplatz befindet, doch noch ein gutes Stück zu laufen war. Hart an der Schmerzgrenze schafften wir es dennoch und da die Tische viel zu kurz waren, bauten wir diese kurzerhand zu einer langen Tafel um.
Nachdem dann jeder seinen Obolus von 12,-- EUR für Kaffee und Kreuzfahrt bezahlt hatte, speisten wir gar fürstlich.
Anschliessend wurden noch ausgiebig fachgesimpelt und erzählt und natürlich viel gelacht. Und es ging dabei nicht nur um Fahrzeug-Motoren oder ähnliches.
Auch den neuen MBV-SH Mitgliedern, (KRAUSEKAULI und CLK230KSE, nebst deren Frauen), hat es bestens gefallen.
Die Bilder hierzu findet ihr unter Events.