10. Treffen und Stammtisch in Traventhal

In ländlicher Umgebung liegt die Gemeinde Traventhal nur knapp fünf Kilometer südlich von Bad Segeberg an der Trave. Westlich verläuft die BAB 21 und nördlich die Bundesstrasse 206.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt elf Personen an. Die Kennzeichen-Palette zeigte HEI (Heide), zweimal IZ (Itzehoe), KI (Kiel) und PI (Pinneberg).

Vor Ort waren dann aber nur neun Personen, denn Holger und Ute, (die beiden aus Kiel), waren zwar angereist, konnten aber auf Grund widriger Verhältnisse auf dem Parkplatz gar nicht aussteigen. Es kam sogar noch schlimmer, denn ihr Wagen hatte sich im Morast dermassen festgefahren, dass ein Unimog sie hier herausziehen musste.

Ein wirklich toller und gelungener Einstand, denn wir haben die beiden gar nicht gesehen. Aber nächstes Mal wird alles besser.

Wie schon gesagt, war der Parkplatz am
Landgestüt Traventhal eine echte Zumutung. Sicher, für das Wetter kann der Veranstalter auch nichts. Aber wenn man die Zuwegung mit Stroh oder ähnlichem abgestreut hätte, wären wenigstens die Schuhe trocken geblieben. So warteten alle durch knöcheltiefen Matsch.

Hinter der Eingangstür eröffnete sich dann ein Riesen grosses Gelände mit einer Vielzahl von Buden und Ständen. Und auch in den einzelnen Gebäude waren unzählige Händler vertreten. Abgesehen von Weihnachtsartikeln gab es auch Selbstgestricktes, Selbstgehäckeltes, Selbstgebackenes, und und und. Allerdings waren die Preise alles in allem doch recht hoch.

An einer langen Tafel in einer ehemaligen Scheune gab es unteranderem Kaffee und Kuchen oder Suppe oder Brezeln. Auch hier empfanden wir die Preise für reichlich überhöht. Beispiel: ein Plastik-Becher, (0,2 l), gefüllt mit einer
koffeinhaltigen Limonade kostete immerhin 1,50 EUR.

Sicher, es waren auch so einige schöne und interessante Dinge zu sehen, wie etwa die alten Gasflasche, welche zu Dekoration-Stücken umgearbeitet worden waren. Unzählige Handarbeiten, einige Oldtimer in einer separaten Scheune, Seifen, Düfte, verschiedene Gewürze und vieles mehr. Oder die gute
Frau Holle, welche sich regelmässig zeigte und ihre Betten ausschüttelte, besonders zur Freude der Kinder.

Man brauchte schon gut zwei Stunden, um überall herumgegangen zu sein und trotzdem haben wir es wohl nicht geschafft, wirklich alles zu sehen.

Kurz nach Kaffee und Kuchen sind wir dann wieder alle aufgebrochen. Der Weg zu den Autos war zwischenzeitlich noch schlimmer und matschiger worden, aber meines Wissens ist keiner mehr stecken geblieben.


Fazit: Die Veranstalter haben sich sichtbar viel Mühe gegeben, den Weihnachtsmarkt so attraktiv wie möglich zu gestalten, aber das nicht sehr einladende Wetter und eben die hohen Preise haben einen leicht faden Geschmack zurückgelassen.


Unter Events gibt es die Bilder von diesem Treffen.