2. Treffen und Stammtisch in Poppholz

Das grobe Ziel war die Gemeinde Sieverstedt im Kreis Schleswig-Flensburg. Genauer ging es nach Poppholz, eine der siebzehn Streusiedlungen.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt neun Personen an. Die Kennzeichen-Palette zeigte IZ (Itzehoe), KI (Kiel), MED (Meldorf), PI (Pinneberg) und PLÖ (Plön).

Ein Nachmittag wie bei Muttern.

Eine gedeckte Tafel, Kaffeegeschirr mit Blümchenmuster, Polsterstühle, selbstgebackenen Torten und drum herum allerlei Schönes und Antikes aus längst vergangenen Tagen.

Das ist
Café Kaffeekanne.

Die Inhaberin, Frau Elke Knuth-Krins, hat unzählige Kaffeekannen aller Art gesammelt und überall aufgestellt. Dazu das herrlich antike Mobiliar und die vielen verschiedenen Utensilien, sowie die zahllosen netten Sinnsprüche.

Man hat tatsächlich das Gefühl, mit Betreten des Cafés einen Zeitsprung in die Vergangenheit zu machen. Wirklich traumhaft liebevoll eingerichtet und nur zu empfehlen.

Natürlich standen die Kaffeekannen, wie man es von früher kennt, auf Stövchen. Und auch die verschiedenen Torten war sehr lecker. Für Walter und Ruth waren auf Wunsch extra Käseplatten gemacht worden.

Angrenzend an das Café gibt es noch den Antikhof. Auf etwa 1500 qm gibt es eine grosse Auswahl an Möbeln, Teppichen und Bildern aus allen Epochen. Hier war vieles Interessanten zu entdecken, nur leider roch es, wohl altersbedingt, ein wenig muffig.

In einer weiteren Halle standen dann ganz viele Cabriolets. Wobei man schon staunt, wenn man sieht, dass alle Fahrzeuge unter Kronleuchtern auf Teppichen stehen, umgeben von einer Vielzahl von alten Bildern und Gemälden.

Man konnte sich alle Autos angucken oder gar sich auch mal reinsetzen. Holger und Florian interessierten sich sehr für die Mercedes-Cabrios, Walter hingegen entdeckte einen UAZ 469 4x4. Also einen russischen Geländewagen, Baujahr 1984, der bei 300 mm Bodenfreiheit auf seinen grobstolligen Reifen, (215/90-15C YA-192), wohl so ziemlich jeden Schlamm- und Matschweg locker meistert.

Anschliessend gingen wir wieder in das Café, um uns wieder aufzuwärmen. Es wurden auch so gleich Kaffeekannen mit frischem Kaffee auf den Tisch gestellt.

Der Pokal für den Letzten wurde diesmal nicht weitergereicht, denn der steht ja noch bei Maik und Branka.

Das es Anne wieder besser ging, hat uns alle sehr gefreut. Doch leider fühlte sich Gabriele im Verlaufe des späten Nachmittags immer schlechter, sodass ich dann mit ihr vorzeitig aufgebrochen bin und sie nach Hause gefahren habe. Inzwischen ist sie aber wieder wohlauf.


Fazit: Im März vor neun Jahren hatten wir unser erstes Treffen. Und ganz ehrlich, es macht immer noch sehr viel Spass. Vielen Dank an Euch.


Fotos gibt es wie immer unter Events