6. Stammtisch und Treffen an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke

Wieder einmal zog es uns an den Nord-Ostsee-Kanal. Diesmal unterhalb der Hochbrücke in Sichtweite zur Schwebefähre.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt neun Personen an. Diesmal zeigte die Kennzeichen-Palette HEI (Heide), IZ (Itzehoe), PI (Pinneberg), PLÖ (Plön), und RD (Rendsburg) an.

Die Schiffsbegrüssungsanlage der Brückenterrassen in Rendsburg war diesmal unser Ziel. Bei herrlichem Wetter trafen wir uns auf dem angrenzenden Parkplatz. Hier wartete auch die erste Überraschung auf uns.

Denn dort stand ein Mercedes mit einem seltsamen Kennzeichen.
Ein Wechsel-Kennzeichen, wie sich später herausstellte.
Und Wagen gehört Michael, welcher im Internet von uns gelesen und sich dann spontan entschlossen hatte, einfach mal dazu zu stossen.

Weiter begrüssten wir dann noch Florian und Lisa. Die beiden waren ebenfalls durch das Internet auf uns aufmerksam geworden.

Wie bemerkte Anne dann so schön, durch die drei ist der Altersdurchschnitt der Vereinigungs-Mitglieder aber mächtig gesunken. Was natürlich kein Nachteil ist.

Ich hatte zwar einen Tisch vorbestellt, aber irgendwie ist es wohl vergessen worden, dies auch in die Liste einzutragen. Nach einigem Hin und Her bekamen wir dann aber einen separaten Raum nur für uns. Auch mussten wir, auf Grund von Personalmangel, sehr lange auf Kaffee und Kuchen warten. Das wurde leider auch nicht besser, als wir gen späten Nachmittag dann nach draussen auf die Terrasse umzogen sind.

Unzählige Schiffe passierten während unser Anwesenheit die Brückenterrassen und wurden vom Begrüssungs-Kapitän Uwe Mohr vorgestellt. Wann und wo gebaut, woher es kommt und wohin es fährt. Zu dem wurde die Nationalhymne aus dem Herkunftsland des Schiffes gespielt und an dem grossen Flaggenmast die Deutschland-Flagge "gedippt" – ein internationaler Seefahrergruss. Jedesmal ein echtes Highlight, bei nicht nur die Augen von unserem Seebären Walter leuchteten.

Übrigens, die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke, welche am 1. Oktober 1913 freigegeben wurde, ist nicht geschweisst, sondern wird von insgesamt 3,2 Millionen Nieten zusammengehalten. Die lichte Durchfahrtshöhe beträgt 42 Meter. Die schwebende Fähre ist direkt unter der Brücke aufgehängt. Seit ihrer Inbetriebnahme am 2. Dezember 1913 hat die Fähre nicht ein einziges mal den Fahrplan geändert. Die Fahrzeit über den Kanal beträgt 1,5 Minuten.

Uns war eine Fahrt mit der Fähre leider nicht vergönnt, da diese zur Zeit gerade restauriert wird.

Auf dem Parkplatz wurden noch einige Fotos gemacht, bevor dann alle die Heimreise antraten.

Fazit: Trotz der etwas widrigen Umstände seitens der Bewirtung war es doch ein wirklich toller Nachmittag und ich denke, unseren drei Neuen hat es auch gefallen.


Fotos gibt es wie immer unter
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