Von Tornesch über Kronsnest nach Kollmar

Die erste Ausfahrt 2010, diesmal von Claus organisiert, war gespickt mit vielen grossen und kleinen Überraschungen.
Eine klasse Truppe, angenehmes Wetter und einige Überraschungen, dass war unsere erste Ausfahrt.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt acht Personen an. Peter und Tino waren kurzfristig beruflich verhindert und der arme Kristian "durfte" überraschend für eine Klausur lernen. Ebenso unser Christian, der für die Meisterschule büffeln muss. Die Kennzeichen-Palette zeigte diesmal HEI (Heide), IZ (Itzehoe), RZ (Ratzeburg), PI (Pinneberg) und PLÖ (Plön).
Treffpunkt war wieder einmal der Autohof in Tornesch. Das war aber auch so ziemlich alles, was wir Teilnehmer über die erste Ausfahrt wussten. Denn Claus, der Organisator, hüllte sich während der ganzen Planungsphase und auch noch auf dem Parkplatz am Treffpunkt in völliges Schweigen. Mit anderen Worten, die Spannung wuchs.
Und der obligatorische Kaffee fiel auch noch aus. Aber macht ja nichts.
Gegen 11:30 Uhr fuhren wir dann los.
Von Tornesch aus über, bzw. quer, durch Elmshorn und Raa-Besenbek. Vorbei am Königsmoor, dieses Gebiet liegt unter dem Meeresspiegel. Weiter durch Neuendorf in Richtung Spiekerhörn nach Kronsnest. Hier machten wir den ersten Halt und besichtigten die kleinste Fähre Deutschlands. Sie führt über die "Bundeswasserstrasse Krückau" zwischen Seester und Neuendorf.
Gebaut 1993 in der Werft Hatecke in Freiburg/Elbe aus Eichenholz hat sie eine Länge von 4,4 m und eine Breite von 1,8 m. Passagierzahl: 7 Fahrgäste und der Fährmann. Antrieb: heckseitiger Schwarzbrotmotor mit 1 PS ( = Personenstärke, also der Fährmann), mit Hilfe eines Riemens wird der Kahn durch "Wriggen" angetrieben.
Als wir die Fähre erreichten, war gerade das technisch ausgereifte Modell aus Tübingen des o.g. Schwarzbrotmotors, (also der Fährmann Wolfgang Rieck) an Bord der "Hol över" verbaut. Kurz nachdem er uns erblickt hatte, setzte er dann auch sogleich über und wir erfuhren sehr viel Interessantes und Wissenswertes über die Fähre und ihre Geschichte. Und natürlich über ihn, den Fährmann, (aber ich fest davon überzeugt, dass er uns reichlich Seemannsgarn aufgetischt hat).
Weiter ging dann die Fahrt entlang der alten Deich-Trasse von 1533 in Richtung Kuhle, über Braake nach Kollmar. Aber erst über die alte Deich-Trasse von 1300, vorbei am Göpelschauer, Bielenberg und Langenbrook und wieder zurück nach Kollmar. Direkt bis in den Hafen. Hier hatte Claus einige Parkplätze für uns reserviert.
Und zudem im Kollmarer Fährhaus auch noch ein Tisch mit Fensterblick. Doch bevor wir ins Restaurant gingen, haben wir uns alle auf der Mole noch einmal ordentlich durchpusten lassen.
Das Essen war klasse, aber die Bedienung machte doch ein recht müden und leicht vergesslichen Eindruck. Besonders Frank hatte darunter zu leiden, denn die Milch in seinem Sahnekännchen war doch recht trocken. Und Heikes Eisbestellung wurde ebenfalls völlig vergessen.
Aber was soll´s?
Alles in allem war es doch eine klasse Ausfahrt und alle hatte mächtig Spass. Drum im Namen aller ein dickes Dankeschön an Claus.

Die Bilder hierzu findet ihr unter Events