8. Stammtisch und Treffen auf Gut Hanerau

Diesmal ging es wieder in den Kreis Rendsburg-Eckernförde. In die Gemeinde Hanerau-Hademarschen. Genauer, auf die Burginsel des Gut Hanerau.
Es reisten fünf Fahrzeuge mit insgesamt zehn Personen an. Diesmal zeigte die Kennzeichen-Palette HEI (Heide), IZ (Itzehoe), PI (Pinneberg), PLÖ (Plön) und RZ (Ratzeburg) an.

Etwa versteckt, abseits der grossen Hauptstrasse, links neben dem Waldpark liegt das Gut Hanerau. Dieses erreicht man bequem zu Fuss, wenn man die alte Holzbrücke passiert hat. Denn das Gut liegt auf einer alten Burginsel im idyllischen Mühlenteich. Wir folgten also den Spuren Theodor Storm´s, der hier oft und gern zu Besuch gewesen ist. An das Herrenhaus im klassizistischen Baustil grenzt unteranderem die "Alte Scheune". Hier drinnen befindet sich jetzt ein Cafe, wo noch nachaltbewährten Hausrezepten, auch aus der Familie Storm´s, gebacken wird.
Normalerweise ist das Cafe im Oktober aber bereits in der Winterpause, doch auf telefonische Anfrage bei Familie Niemöller wurde extra für uns noch einmal geöffnet. Frau Niemöller überraschte uns mit zwei leckeren Torten, Apfel- und Kirschtorte, von denen nichts übrig blieb. Und mit echtem Eier-Kaffee, auch bekannt unter dem Namen Hochzeitskaffee.

Zutaten (für circa 10 Personen):
5 Liter Wasser
250 g handgemahlenen Kaffee
4 Eier
Prise Salz und Zucker

Zubereitung:
Die Eier und den handgemahlenen Kaffee mit etwas Wasser in einer Schüssel zu einer sämigen Masse rühren. Diese in 5 Liter kochendes Wasser giessen, umrühren und alles zwei- dreimal kurz aufkochen lassen. Nun muss der Kaffee 10 Minuten ziehen (nicht kochen!) und wird dann in vorgewärmte Kannen gefiltert.

Warum das Ganze?
Der Kaffee verliert so seine Bitterstoffe, kann nahezu unbegrenzt heiss gehalten werden und schmeckt hervorragend.

Doch bevor wir mit dem Schlemmen beginnen konnten, lauschten wir noch Frau Niemöller, die uns das Gedicht
Herbst von Theodor Storm vortrug und noch viel Wissenswertes über und um das Gut Hanerau zu berichten hatte.

Anschliessend versuchten Anne und Gabriele noch eine
wunderschöne weisse Kuh mit Äpfeln zu füttern. Was ihnen tatsächlich auch gelang. Lag das nun an der Gutmütigkeit der Kuh oder an dem Obst? - Diese Frage lässt sich wohl nachträglich nicht mehr klären.

Wieder auf dem Parkplatz angekommen, wurden noch viele ausgiebige Gespräche geführt. Das war ein wirklich tolles Treffen, zu dem traumhaftes Oktoberwetter. Was will man mehr?

Bilder findet ihr unter
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